Archive for April, 2009

ıııııı it’s all about fight club

Tuesday, April 21st, 2009

 

Zuerst musst du wissen, nicht fürchten, sondern wissen, dass du einmal sterben wirst.”

“Mann, ich sehe im Fight Club die stärksten und cleversten Männer, die es jemals gab. Ich sehe soviel Potential, wie es vergeudet wird. Herrgott noch mal, eine ganze Generation zapft Benzin… Räumt Tische ab… Schuftet als Schreibtisch-Sklaven. Durch die Werbung sind wir heiß auf Klamotten und Autos, machen Jobs, die wir hassen, kaufen dann Scheiße, die wir nicht brauchen. Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute - Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, Keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein Spiritueller. Unsere große Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben, dass wir alle irgendwann mal Millionäre werden, Filmgötter, Rockstars… Werden wir aber nicht. Und das wird uns langsam klar. Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.”

Alles, was du hast, hat irgendwann dich. Erst wenn du alles verloren hast, hast du die Freiheit, alles zu tun, was du willst.”

“Auf den Nullpunkt kommen, ist kein Wochenendurlaub. Kein verdammtes Seminar! Hör auf, alles kontrollieren zu wollen! Lass einfach los… Lass los!

Das machen Menschen Tag für Tag… Sie reden mit sich selbst. Sehen sich selbst so, wie sie gern sein möchten. Sie haben nicht den Mut, den du hast, es einfach durchzuziehen. Natürlich kämpfst du immer noch damit, deshalb bist du manchmal doch noch du. Dann bildest du dir manchmal ein, du beobachtest mich. Stück für Stück wurde aus dir ein anderer Mensch… jetzt bist du Tyler Durden.”

“Du bist nicht dein Job! Du bist nicht das Geld auf deinem Konto! Nicht das Auto, das du fährst! Nicht der Inhalt deiner Brieftasche! Und nicht deine blöde Cargo-Hose! Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.”

“Du hast einen Weg gesucht, dein Leben zu verändern, und allein hast du’s nicht geschafft. All das, was du immer sein wolltest, das bin ich. Ich sehe aus, wie du aussehen willst. Ich ficke, wie du ficken willst. Ich bin intelligent, begabt und das Wichtigste: Ich hab all die Freiheiten, die du nicht hast.”

“Du musst vergessen, was du weißt und das ist dein Problem. Vergessen, was du glaubst zu wissen über das Leben, Freundschaft und besonders über dich und mich.”

“Selbstverbesserung ist Masturbation. Selbstzerstörung dagegen…”

Was sind wir eigentlich?” – “Tja, keine Ahnung… Konsumenten!?” – “So ist es! Wir sind Konsumenten. Wir sind Abfallprodukte der allgemeinen Lifestyle-Obsessionen. Mord, Elend, Verbrechen… Solche Sachen interessieren mich nicht. Mich interessieren vielmehr all die Promi-Magazine und Fernsehen… 500 Kanäle… ein Namensschild auf meiner Unterhose… Aspartame… Viagra… Olestra.” – “Martha Stuart…” –”Scheiß auf Martha Stuart! Martha poliert das Messing auf der Titanic, es geht alles unter, Mann! Was geschissen auf deine Sofa-Garnitur und auf die Strinege-Streifenmuster. Ich sage: Fühl dich nie vollständig. Ich sage: Schluss mit der Perfektion. Ich sage: Entwickeln wir uns! Lass die Dinge einfach laufen.”

Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.”

ıııııı mehr zu mut

Friday, April 17th, 2009

Mut in einer Situation zu zeigen, muss sich nicht zwingend auf etwas tatsächlich Gefährliches beziehen. Wer vor Situationen Angst hat, die objektiv nicht gefährlich sind (etwa aufgrund einer Phobie), verhält sich insofern mutig, sich ihnen auszusetzen. Vor einer gefährlichen Situation keine Angst zu haben, wird ebenfalls gelegentlich als Mut bezeichnet, obwohl dies auch ein Zeichen von Erfahrung (Sicherheit, die Situation bewältigen zu können) oder auch von Naivität sein kann (das Gefahrenpotential wird gar nicht erkannt).

Ähnliches wie „Mut“ umschreiben die Wörter Kühnheit, Bravour (besonders für soldatischen Mut) und Courage (insbesondere als Zivilcourage) sowie umgangssprachlich Traute (berlinerisch) und Schneid (bairisch-österreichisch). Tapferkeit betont gegenüber dem Mut eher die Charakterstärke, unter widrigen Umständen auszuharren. Etlicher Mut wird auch moralisch getadelt (Übermut, Leichtsinn, schärfer: Torheit); getadelt vor allem, wenn der Mut einer unwürdigen Sache dient.

Gegenbegriffe zum Mut sind Zaghaftigkeit, moralisch noch absprechender: Feigheit (vulgär “Innerer Schweinehund“). Wird aber der Mut verurteilt (Dreistheit, Tollkühnheit oder gar Mutwillen), so wird sein Gegenteil ggf. als Besonnenheit gelobt. (Kein Gegenbegriff ist Unmut, was “Ungehaltenheit” bedeutet.)

Der Mut ist einigenorts eine Berufstugend – zu denken ist an Streifenpolizisten, Feuerwehrleute, Sprengberechtigte, Küstenfischer, Akrobaten, Journalisten in Diktaturen, Politiker. Man merkt es erst an der Verachtung, wenn er dort fehlt. Zuschreibungen und Aberkennungen von Mut sind im Übrigen ein Tummelplatz der Vorurteile; vgl. nur Männlichkeit/Weiblichkeit.

Diente ursprünglich Mut dem Erreichen eines Zieles (etwa dem Überleben oder einem höheren Ansehen), so ist in einer relativ bedrohungsfreien Gesellschaft das Eingehen eines Risikos und das bloße Zurschaustellen von Mut ein Akt der Identitätsfindung, AbgrenzungSex-Appeals oder dient der Erhöhung des .

Unter Ermutigung ist Mut Machen (durch förderliches Zureden, auch dito Gesten, Mimik) zu verstehen.

Ermutigungen werden in vielfältiger Form erteilt. Bei den Gesten ist die verbreitetste das so genannte Schulterklopfen. Bei Sportlern sind Zurufe oder Applaus Möglichkeiten, die Energien frei zu setzen um den Wettkampf zu bestehen. Bei verzweifelten Menschen, die nach Schicksalsschlägen völlig mutlos sind um das Leben weiterhin positiv gestalten zu können, ist eine Ermutigung in Form von Zu- oder Ansprache eher angebracht.

ıııııı paulo coelho

Wednesday, April 15th, 2009

Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!

ıııııı die büchse der pandora & ihre hoffnung

Tuesday, April 14th, 2009

die legende:
pandora, eine prinzessin im alten griechenland, erhielt von den göttern, die sie um ihre schönheit beneideten, eine geheimnisvolle büchse geschenkt. ihr wurde eingeschärft, das geschenk niemals zu öffnen. doch eines tages konnte pandora der verlockung der neugier nicht länger widerstehen und hob den deckel, um hineinzuspähen, und dabei entwichen die grossen beschwerden: krankheit, unzufriedenheit, bosheit. doch ein mitfühlender gott lies sie die büchse gerade noch rechtzeitig schließen, um das einzige gegenmittel festzuhalten, das das elend des lebens erträglich macht: die hoffnung!

hoffnung ist ein zutiefst subjektiver begriff, der alles und zugleich nichts bedeutet.
der begriff, der eine art ungewissheit verkörpert.
eine ungewissheit vor dem fremden, dem anderen, dem böööösen.

ein begriff dazu da um die eigene handlungsunfähigkeit zu kaschieren.

lebe im jetzt und tu das, was du schon immer tun wolltest. lieber jetzt als morgen.

hoffnung soll die intrinsische motivation fördern?

hoffnung ist ein art wunsch, also einen sinnlichen gedanken nach einem bestimmten zustand, der entsprechende emotionen intendiert. kant.

laufe ich beim hoffen nicht ständig gefahr, die wirklichkeit zu verlassen?

hoffnung im kontext der werbung: ziel aus uns ein opfer der allgemeinen lifestyle obsession zu machen.

begriffsdefinition:
hoffnung zu haben bedeutet, eine zuversichtliche innerliche ausrichtung gepaart mit einer positiven erwartungshaltung dahingehend zu haben, dass etwas, das dem hoffenden wünschenswert erscheint, in der zukunft eintritt, ohne dass wirkliche gewissheit darüber besteht. das kann ein bestimmtes ereignis sein, aber auch ein grundlegender zustand; viele menschen hoffen auf lange gesundheit oder finanzielle absicherung. hoffnung ist die umfassende emotionale und unter umständen handlungsleitende ausrichtung des menschen auf zukunft. hoffend verhält sich der mensch positiv zur zeitlichkeit seiner existenz. hoffnung kann begleitet sein von der angst und der sorge, dass das erwünschte nicht eintritt. ihr gegenteil ist die verzweiflung, die hoffnungslosigkeit, die resignation oder die depression. der begriff der hoffnung ist im sprachgebrauch nicht neutral, d.h. wenn von hoffnung die rede ist, wird dadurch in der regel auch zum ausdruck gebracht, dass diese berechtigt ist. beispiel: es besteht noch hoffnung. soll ausgedrückt werden, dass die hoffnung nicht berechtigt ist, spricht man von einer illusion. steht das wort dagegen im plural, hat es im sprachgebrauch meist eine negative wertung: du solltest dir besser keine hoffnungen machen. in der hoffnung sein oder auch guter hoffnung sein sind außerdem veraltete wendungen für schwangerschaft. vor allem in der theorie ernst blochs ist hoffnung auch ein philosophisches prinzip. bloch bezieht sich auf gesellschaftliche kämpfe, die immer wieder durch hoffnungen vorangetragen werden. diese hoffnungen durchflössen - in seiner eigenen begrifflichkeit - gesellschaftliche entwicklungen wie ein „wärmestrom“.

“Jede Hoffnung zu verlieren bedeutet Freiheit!” aus fightclub

ıııııı jeder sollte einen simba haben!

Tuesday, April 14th, 2009

ein kleines mädchen sagt vorm einschlafen: “wenn ein halloween kommt” (ihre art diese gespenster zu beschreiben, die wir ja alle irgendwoher kennen), “sag ich ganz laaauuuut - geh weg du halloween und mein simba (ihr löwe) passt gaanz gut auf mich auf“.

flohgleichnis:
flöhe springen im normalfall etwa 50 cm hoch. sperrt man nun diese flöhe in eine schachtel mit einer gesamthöhe von nur 45 cm und schließt man den deckel so kann man beobachten, dass sie sich anfangs zwar noch sauber den schädel an der decke anrempeln, aber mit der zeit lernen die flöhe nur noch kurz bis unter den deckel zu springen. tut ja schließlich weh. öffnet man dann wieder die schachtel, so werden die flöhe immer noch ihre knapp 50 cm springen und dabei wären sie doch frei…

aber was ist mit menschen, die ständig fehler machen, denen ständig das leben schwer mitspielt? also im grunde genommen, sie vielleicht auch nichts dafür können? wie ist das wenn dir soviel “schlechtes” widerfährt, wie ist das dann mit dem mut? und dem selbstvertrauen? wie ist das wenn einer sein ganzes leben lang einen korb bekommt, wie soll er dann an sich selbst glauben? wie sollen die flöhe jemals höher als 43 cm springen wenn sie nicht aus der schachtel kommen?

methoden, mut zu züchten
mut und geistesgegenwart sind dasselbe. feigheit wurzelt in der überstürzung, in dem mangel an ruhe.
man kann zu jeder stunde des tages mut züchten: durch kultivieren der bedachtsamkeit

wo ein bisschen eile ist, ist immer ein bisschen furcht.
überall und zu jeder zeit einen verlust fürchten, wo absolut keiner droht.
furcht ist nur ein anderer name für die unfähigkeit, die entstehung von gedanken zu beherrschen.

multitasking: die bewegung des körpers wird augenblicklich linkisch und unfroh.

mut und bedachtsamkeit sind so eng verbunden wie angst und hast. wer die kraftbeherrschung, die präsenz der bewegung nicht an den kleinsten dingen übt, wird sie auch in den großen dann nicht zur hand haben. das gefürchtete in relativ kleine teile zerlegen, jeden einzelnen der reihe nach überwinden und nur mit dem ihm gebührenden aufwand an kraft: das ist der weg.

buddhismus: befreiung von allem , was einen stört wie ängste, störende gefühlsausbrüche, verwirrung etc.
konzentration auf eine sache wird heilig.

es geht darum die mitte zu finden, aber verführbar ist der menschen herz und wenn ich eins nicht mag dann sind es weltflüchtlinge, denn sie lassen den rest allein!

mut sollte man sich wünschen und nicht einfordern, denn können wir entscheiden, wer in welcher situation ist?

sich mut zu wünschen kann nicht reichen, es geht um das hier und jetzt. mut muss man differenzieren.

man soll nicht auf biegen und brechen jetzt die obersten 10 dinge auf seiner “must-have-done-in-my-life-liste” abhaken muss. es geht um kleine dinge.

es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun
.
goethe

ıııııı vilém flusser_das denken vom bett aus bedacht

Monday, April 13th, 2009

Wo nehmen wir eigentlich jeden Morgen den Entschluß her, aus dem Bett aufzustehen? Aus der in unseren Eingeweiden vergrabenen Überzeugungen von der Begrenztheit unserer Lebensdauer.

Daß wir früh aufstehen, ist ein Beweis für unser Wissen vom Tod, denn ohne dieses Wissen wäre nichts dringend, und wir könnten ruhig liegenbleiben. Andererseits jedoch sollte uns dieses Wissen paralysieren, denn es verurteilt von vornherein alle unsere Unterfangen zum Scheitern. Dabei hilft es kaum, den Tod auf künftige Generationen oder in irgendein Jenseits abzuschieben: Er bleibt ein schwarzes Loch, in dessen Richtung wir gleiten.

Typische Bettgedanken. Sie sind widerspruchsvoll, wattig und nicht richtig faßbar. Sie lösen sich wie Nebel auf, sobald wir das Fenster öffnen, und sie bedenken trotzdem oder gerade deshalb das Wesentliche. Das kommt vom Bett her: Es steht in jenem Nebelbereich, worin Geburt und Tod, Liebe und Krankheit, Traum und Wachheit einander überdecken. Man kann versuchen, diese Nebelschwaden der Gedanken, so wie sie aus dem Bettbereich quellen, gegen das Bett selbst zu richten, das Bett selbst zu bedenken, um zu sehen, was dabei herauskommt.

Sobald wir irgend etwas zu bedenken beginnen, zerlegen wir es in Abschnitte, in Portionen. Wir können dabei nicht umhin, rational zu sein, in Rationen zu zerschneiden. Und dies, obwohl wir wissen, das Zu-bedenkende dadurch zerstört zu haben. Im Fall des Bettes: sobald wir es zu bedenken beginnen, zerfällt es in Kategorien vom Typ “Gebärbett”, “Krankenbett”, “Liebesbett”, “Totenbett” oder “Schlafbett”. Das ist widerlich, weil ja das Bett gerade nicht der Ort ist, worin rational gedacht wird. Es ist ein Ort der dunklen Leidenschaft der Nacht, nicht der klaren Vernunft des Tages. Aber selbst diese Aufteilung in dunkel und klar, in Leiden und Tun, in Nacht und Tag, ist eine Vergewaltigung des Bettes. Im Bett überdecken einander auch diese beiden Gegensätze. Und bei dieser Überdeckung, nämlich bei der Schlaflosigkeit, kann das Bettbedenken beginnen.

Aber gibt es nicht auch ein Leiden am Denken und eine Leidenschaft des Körpers, und ist nicht etwa auch die im Bett lokalisierbar? Das Leiden am Denken heißt bekanntlich “Sorge”. Ich kann mich nämlich mit der Absicht ins Bett legen, um auf den Schlag meine Sorgen zu vergessen. Falls der Schlaf ein kleiner Tod ist, dann ist diese Lage ein kleiner Selbstmord. Die hier anzuwendende Technik kann sich nicht mit Schäfchenzählen begnügen, weil Sorgen alle Schafe vertreiben. Man muß zu Schlafmitteln greifen, und dann wieder wird der Unterschied zwischen dem kleinen und dem großen Selbstmord zu einer Frage nach der Menge der eingenommenen Drogen. Sorgen sind interessante Gedanken, und Schlafmittel sind Vorrichtungen zum Töten des Interesses. Sie sollen dem Leiden a Denken ein Ende bereiten. Es kommt in ihnen ein immer deutlicher werdender Glücksbegriff zum Ausdruck: das Denken ist ein über uns verhängtes Unglück. Und das ist die Grundlage der Drogenkultur.

Die Alten haben zwischen drei Kunstarten unterschieden: “ars vivendi” = die Technik zu leben, “ars amatoria” = die Technik zu lieben, und “ars moriendi” = die Technik zu sterben. Die hier vorgelegten, etwas fragmentarisch ausgefallene Überlegungen in Sachen Bett wollen einige Aspekte dieser drei Kunstkategorien beleuchten. Denn das Bett ist ja der Ort, worin wir leben, lieben und sterben. Das Bett ist der Ort, worin wir zwischen Geburt und Tod und zwischen der sogenannten Wirklichkeit schweben. Shakespeare meint, wir seien aus jenem Stoff, aus welchem Träume gemacht sind. Das ist auch der Stoff, worin wir uns betten, wenn wir uns niederlegen. Und aus welchem wir uns jeden Morgen erneut entscheiden müssen aufzustehen.

ıııııı recherche: projekte

Sunday, April 12th, 2009

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der vermessene mensch_von timo hoffström

Jeden Tag nehmen wir unsere Mitmenschen wahr, ordnen sie ein, verbinden unbewusst Vergangenes mit Gegenwärtigem und katalogisieren sie. Wir machen uns ein Bild von unserem Gegenüber. Von seinem äußeren Erscheinungsbild schließen wir bewusst oder unbewusst auf sein Inneres. Dass wir diesen Rückschluss, aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet, jedoch nicht ziehen dürfen, ist heutzutage unumstritten. Wir nehmen das Äußere des Menschen wahr, seinen Körper, seine Nase, Ohren, Mund und noch viel mehr. Alles drückt etwas aus und wird durch die Zahl der Ereignisse, deren Reize und der Reizverarbeitung in den Jahren geformt und entwickelt eine individuelle Ausstrahlung und Form.

Wissenschaftler und Forscher haben durch Beobachten, Abtasten, Fühlen und Messen das Äußere des menschenlichen Körpers erforscht und versucht so Verweise auf die Inneren Werte und Charakterzüge ausfindig zu machen. Diese Kunst aus dem unveränderlichen physiologischen Äußeren des Körpers, besonders des Gesichts, auf die seelischen Eigenschaften eines Menschen zu schließen, nennt man Physiognomik.

Umsetzung: ZEITUNG

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ıııııı glory at see

Thursday, April 2nd, 2009

ıııııı are you the favourite person of anybody?

Thursday, April 2nd, 2009