exposé_abstract

March 3rd, 2010

Was ist unsere größte Sehnsucht? Was fehlt uns um uns ganz zu fühlen? Was sind unsere innigsten Wünsche? Werden wir ihnen je nahe kommen können? Wir haben nur ein Leben und all die zahlreichen Wünsche und Ziele sind vielleicht utopisch aber erstrebenswert.

Die Sehnsucht treibt uns an. Sie zieht uns, sie bewegt uns, wir wollen aktiv werden. Es muss, es muss, damit es gut wird. Sie motiviert uns, sie deprimiert uns. Sie feuert uns an und bremst uns aus. Es wird nie zu Ende gehen. Wir werden uns immer nach etwas sehnen. Die Sehnsucht zerreist uns und doch können wir uns ein Leben ohne sie nicht vorstellen.

Mich fasziniert sie. Diese tiefemotionale Zerrissenheit, die uns einnimmt und lockt. In meiner Arbeit will ich sie aufspüren, hinterfragen und beobachten. Ich will sie fordern und von ihr gefordert werden. Ich will die Menschen fragen, kitzeln, rütteln, spüren lassen, was Sehnsucht ist. Ich will auf sie losrennen aber auch leise um sie herumschleichen. Ich hab mir viel vorgenommen, freu mich aber auf diese Herausforderung.

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